Eine Dorfweihnacht, die be- und verzaubert

Seit 26 Jahren findet sie statt. Ein Vierteljahrhundert ist «tout Ettigä» am ersten Mittwoch im Dezember auf den Beinen – und feiert einen Anlass, den man schlecht beschreiben kann, sondern schlicht erleben muss.

Für den Verfasser dieser Zeilen (und Knipser) war es nahezu eine Première. Vor vier Jahren war meine Wenigkeit kurz mit dem damaligen Redaktor (Caspar Reimer) anfangs vor Ort gewesen, um dann wieder nach Therwil gehen zu «müssen». Vorgängig hatten die Redaktoren Kurt Gerber (R.I.F.) und Lukas Müller die Gemeinde Ettingen betreut. Und waren bei der «Dorfwiehnacht» vor Ort gewesen sein.
Natürlich wusste ich in etwa, was mich am vorletzten Mittwoch erwartete. Aber diese Erwartungen wurden übertroffen, wiewohl ich «erst» um 19.45 Uhr vor Ort war (Sie wissen, in Therwil…). Aber der Zauber dieser speziellen «Wiehnacht» muss man einatmen, fühlen, spüren.
Auch da hätten wir Aberdutzende von Fotos machen können respektive publi­zieren können. Aber eben, der Platz ist beschränkt. Wir haben primär Menschen fotografiert – denn es sind Menschen, welche den Alltag prägen und einer Gemeinde die Gesichter geben.
Wir sahen, wie vielseitig das Angebot entlang der Hauptstrasse war. Wir kamen mit Leuten ins Gespräch, die wir nicht kannten. Wir sind erst im «Anfangsstudium» profunder Fuss im «Guggerdorf» zu fassen. Kurzum: Für meine Wenigkeit war eine Première – so Gott will, wird es garantiert keine Dernière sein.

Georges Küng

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