Es sind die Ortsvereine, welche …

… dem Weihnachtsmarkt den einzigartigen Lokalkolorit geben. Am vorletzten Mittwoch fand bei Sonnenschein, blauem Himmel, aber Temperaturen um den Gefrierpunkt, der «99er-Wiehnachtsmärt» statt.

Ein Anlass im Herzen der Gemeinde, auf der Piazzetta, wo das Dorfleben pulsiert. Diesmal kamen wir «erst» beim Eindunkeln, nachdem wir vorgängig schon in «Blätzbums» (für den Lokalanzeiger) gewesen waren und abends dann zu den Nachbarn, ins Guggerdorf, gingen.
Im Zeitalter von Online-Einkäufen und wo das i-Zeugs nahezu alle (den Verfasser aber nicht!) in den Bann zieht, hat es ein Markt nicht einfach. Und doch beweist Therwil, nicht nur mit dem Advents- und Vorweihnachtsmarkt, dass der Dorfmarkt eine Institution ist, welche es zu erhalten gilt. Und zu der man (mehr) Sorge tragen muss.
Basis dafür ist, dass Anbieter/Standbetreiber und Publikum in einem ambivalenten Verhältnis stehen. Und da kann Therwil voll punkten. Denn kaum ein «Märt» im «BiBo-Land» oder um die ­Agglomeration von Basel, welcher derart «therwilerisch» ist.
Wir hätten eine Doppelseite mit Impressionen publizieren können – und mussten eine Auswahl treffen. Von Frauen und Mannen, die sich im 99er-Dorf engagieren – in Sportvereine, in der Feuerwehr, in der Ortspolitik und dereinst auch beim Dorffest (siehe Fotos).

Georges Küng

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