Am Fasnachtsfeuer …

Es ist Usus, dass zwei Wochen vor den fasnächtlichen Aktivitäten der Dorfkern auch sichtbare Fasnachtsmerkmale aufweist. Am späteren Samstagnachmittag trafen sich Aktive der Therwiler Cliquen und Mitglieder der beiden Guggemusigen (99er Durlips und Samba Schnooge) beim Löwen-Kreisel, um die Bahnhofstrasse (bis zum Bahnhof/Gemeindeverwaltung) zu schmücken.

Und nach der (Handwerk-)Arbeit, die gegen zwei Stunden beanspruchte, ist es eine feine Gewohnheit, dass man sich am Feuer aufwärmt (gut, heuer waren die Temperaturen, im Vergleich zu den Vorjahren recht mild) und Bratwürste und Klöpfer isst sowie die vergossenen Schweisstropfen mit Tranksamen kompensiert. Alles im «familiären», geordneten Rahmen, dies sei explizit gesagt. Und sowohl die Durlips wie auch die Samba Schnooge legten grandios los und «fegten und schränzten» – manch Autofahrer blieb förmlich stehen, als er am wunderbaren Platzkonzert vorbeifuhr.

Therwil ist, wie die Nachbargemeinden Ettingen (siehe auch Frontartikel und Bericht im redaktionellen «Gugger»-Teil) und Oberwil, bereits im Fasnachtsfieber und bereit für die «schönsten Tage im Jahr». Und BiBo konnte mit Freude feststellen, dass die «Därwiler» Fasnacht generationenübergreifend ist. Bereits die Allerjüngsten (welche in einer Woche die Fasnacht mit ihrem prächtigen Kinderumzug eröffnen werden) waren am Samstag mit von der Partie und sahen, dass ohne Vorarbeit keine Fasnacht möglich ist.

Georges Küng

Zuerst die (Dekorations-)Arbeit, danach Aufwärmen und Grillieren am Feuer – die Therwiler Fasnacht ist seit Samstagabend im Dorfkern sichtbar. Foto: Küng

Kontakt | Impressum | BiBo abonnieren