LESERBRIEFE
Appell für ein Ja zur «Keine 10-Milllionen-Schweiz»!

  11.06.2026 Leimental

Bekanntlich forciert die EU den Beitritt baltischer Staaten mit zig Millionen Bürgern, was gemäss dem PFZ-Abkommen auch diesen den freien Zugang in die Schweiz ermöglichen würde. Bei seiner «Ablehnungstour» verschweigen BR Jans und die Initiativgegner bezüglich «Fachkräftemangel», dass seit Jahren unser einstmals weltweit hochgeschätztes Bildungswesen immer weiter nach unten nivelliert und Klassen mit Lernschwachen und der deutschen Sprache nicht mächtig zusammengefügt wurden. Die Lehrerschaft wurde angewiesen, sich den Schwachen anzunehmen, mit der Folge von Benachteiligung der Begabten, hinzu kommt störend die Präsenz von Psychologen, Sozialarbeiter etc. Es wird nun auf Abschaffung von Schülerbenotungen hingearbeitet, und, dass man künftig auch ohne Matura/Abitur studieren können soll, d. h. ohne Wissensstand über Fähigkeit. Man liegt wohl nicht falsch, dass dann einige Schulabgänger statt einer Berufslehre, den bequemeren Weg an Unis wählen mit dem Resultat, dass sich dabei wiederum einige zu «ewigen Studenten» auf Staatskosten entwickeln. In der Privatwirtschaft ist man ohne abgeschlossener Berufslehre, Leistungsausweis und Praxiserfahrung chancenlos. Schülerbenotungen geben einen wichtigen Hinweis über Eignungen/Begabungen, denn damit lässt sich eine «berufliche» Laufbahn ermitteln. Verfügten wir wieder über unser vormals weltweit bedeutendes Bildungsniveau, wäre «Fachkräftemangel» kein Thema. Weder BR Jans noch die Initiativgegner verschwenden Gedanken auch darüber, dass ausländische Fachkräfte in deren Heimatländern fehlen, man beraubt diese also ihrer eigenen, wichtigen «Kräfte», dies mit weitreichenden, unvorhersehbaren Folgen. Ein Ja zur «Keine 10-Millionen-Schweiz»- Initiative ist dringlich.

Ruth Jeker, SVP Therwil




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