JAGDGESELLSCHAFT FÜRSTENSTEIN ETTINGEN
Ergänzungen zum Artikel von B. und W. Stöcklin «Rehe, Gämse und Wildschweine»
08.10.2026
Ettingen
BiBo-Ausgabe vom 1. Oktober
Vielen herzlichen Dank für den ausführlichen und treffenden Artikel zum Zusammenspiel zwischen Forst, Landwirtschaft und Jagd. Seit weit über 70 Jahren hat die JG Fürstenstein Ettingen dafür gesorgt, dass die von der Familie Stöcklin angesprochenen Aufgaben im Interesse des Forstes, der Landwirtschaft und auch der Bevölkerung reibungslos ausgeführt wurden. Dass das dabei erarbeitete Know-how und die Revierkenntnisse aktuell fehlen, versteht sich somit von selber.
Für uns ist nach wie vor nicht nachvollziehbar, weshalb aus heiterem Himmel auf die Dienste der JG Fürstenstein verzichtet wurde. Seit Jahrzehnten bestand ein offenes, konstruktives und über all die Jahre zielführendes Einvernehmen zwischen allen im erwähnten Ökosystem beteiligten Parteien.
Im Artikel vom 1. Oktober 2026 wird von einer Abspaltung innerhalb unserer Gesellschaft gesprochen. Dies ist keineswegs der Fall. Von den bisherigen Pächtern hat sich eine Person, ohne Absprache mit uns, entschieden, eine neue Gruppe mit mehrheitlich revierunkundigen Jagdberechtigten zu bilden. Bis zum heutigen Tag wurde uns nicht erläutert, wo der konkrete Grund liegt und weshalb die Gemeindebehörden den wesentlichen Faktor, die Kontinuität, nicht als das entscheidende Kriterium bei der Pachtvergabe berücksichtigt haben.
Noch immer besteht die Möglichkeit, die aktuelle Pattsituation rasch zu beheben. Vonseiten der JG Fürstenstein liegen mehrere Vorschläge auf dem Tisch.
Mit Weidmannsgruss Benno Kaiser, Präsident JG Fürstenstein Ettingen
