ZOO BASEL
Neue Art und ein Themenkasten zur Wildbiene

  22.01.2026 Forum

Bibo. Der Zoo Basel hat sich zum neuen Jahr nicht ausgeruht und präsentiert zwei neue Angebote. In der Themenanlage Australis haben zwei Woma Pythons (Aspidites ramsayi) Einzug gehalten. Das Terrarium, das zuvor den Grünen Baumpython (Morelia viridis) beherbergte, wurde umfassend saniert und an die spezifischen Bedürfnisse der jüngsten Schlangenart angepasst. Die bodenlebenden Schlangen, die auch gerne klettern, erkunden zurzeit ihr neues Zuhause.

Aktuell zeigt der Zoo Basel zwei Männchen in der Schau und hält hinter den Kulissen ein Weibchen. Im Australis-Haus, das die Fortpflanzung als übergeordnetes Thema hat, wird mittelfristig die Zucht mit den Pythons angestrebt, heisst es vonseiten des Basler Zoos. Bei der Fortpflanzung legt das Weibchen etwa zehn Eier, die es mit seinem Körper während zwei bis drei Monaten umschlingt und mittels Muskelkontraktionen (Zittern) warmhält. Dieses Muskelzittern zum Warmhalten der Eier ist ein Python-spezifisches Verhalten; andere Schlangen bzw. Reptilien machen dies nicht.

Im Etoschahaus hat der Zolli für das Winterhalbjahr einen Schaukasten zu Wildbienen eingerichtet. Er zeigt, weshalb Wildbienen unverzichtbar sind, und vermittelt Einblicke in ihre Lebensweise. Wildbienen bestäuben zahlreiche Wildund Nutzpflanzen und übernehmen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Dabei ist in der Schweiz fast die Hälfte der über 600 Bienenarten gefährdet. Die Hauptursachen für den Rückgang der Wildbienen sind die abnehmende Vielfalt und Menge an Blütenpflanzen sowie der Verlust von Kleinstrukturen und Lebensräumen, die für ihre Fortpflanzung unerlässlich sind.


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