ULTRALAUF
Oberwiler Alexander Scherz wird Vierter beim Mongolia 520
02.07.2026
Sport
Der Oberwiler Ultraläufer Alexander Scherz hat beim Mongolia 520 – The Track Mongolia eine starke Leistung gezeigt: Nach 520 Kilometern durch die Gobi-Wüste erreichte er das Ziel als Vierter.
Das Etappenrennen führt über rund 520 Kilometer durch eine der abgelegensten Landschaften Asiens. Gelaufen wird über mehrere Tage, mit Lebensmittel-Selbstversorgung und unter wechselhaften Bedingungen. Für Scherz bedeutete das lange Tage auf Stein- und Sandpisten, Dünenpassagen sowie den Umgang mit Hitze, Kälte, Sand- und Gewitterstürmen.
Alexander Scherz ist Ultraläufer aus Oberwil. Sein persönliches Langzeitprojekt ist es, in möglichst jedem Land der Welt einen Marathon zu laufen. Dabei hat ihn der Laufsport bereits auf alle Kontinente und in weit über 140 Länder geführt.
Bemerkenswert ist auch der zeitliche Zusammenhang: Erst rund zwei Wochen vor dem Start in der Mongolei war Scherz noch beim Buvuma Island Charity Marathon in Uganda im Einsatz. Trotzdem gelang ihm beim Mongolia 520 ein sehr konstanter Wettkampf über die gesamte Distanz.
«Ich freue mich sehr über den 4. Rang. Noch wichtiger ist mir aber, dass ich dieses anspruchsvolle Rennen gesund beenden konnte. Die Gobi war eindrücklich, aber auch fordernd – mit langen Etappen, Wind, Sand und grossen Temperaturunterschieden», sagt Alexander Scherz.
Das nächste Ziel steht bereits fest: Am 17. Juli läuft Scherz auf Pitcairn Island seinen geplanten 150. Länder-Marathon. Damit setzt er sein aussergewöhnliches Laufprojekt konsequent fort – ruhig, beharrlich und mit grossem Respekt vor den Menschen und Orten, an denen er unterwegs ist. Alexander Scherz



