KANTONSSPITAL BASELLAND
Pflegeausbildung mithilfe von Virtual Reality

  27.11.2025 Forum

BiBo. Als eines der ersten Spitäler in der Schweiz setzt das Kantonsspital Baselland (KSBL) ab Anfang 2026 in der Pflegeausbildung Virtual Reality ein. Mit speziellen Brillen können Lernende und Studierende komplexe Pflegesituationen in einer sicheren, realitätsnahen Umgebung trainieren. Diese Art der Wissensvermittlung ist eine Lernform, die speziell die junge Generation anspricht.

Die Pflege steht vor grossen Herausforderungen: steigender Fachkräftemangel, komplexere Anforderungen oder eine junge Generation, die digitale Lernformen erwartet. Das KSBL sieht darin jedoch auch Chancen und reagiert entsprechend, indem ab Anfang nächsten Jahres in der Pflegeausbildung Virtual-Reality-Technologie (VR) zum Einsatz kommt.

Mit der VR-Technologie lernen Auszubildende in einer praxisnahen, aber sicheren Umgebung alltägliche Pflegesituationen. Ob Reanimation, Körperpflege oder Kommunikation mit Patientinnen und Patienten; verschiedenste Szenarien lassen sich risikofrei trainieren, wiederholen und reflektieren. Fehler dürfen passieren, ohne dass jemand gefährdet ist. «Die junge Generation Z, aufgewachsen mit digitalen Medien, verlangt nach einer Ausbildung, die interaktiv, erlebbar und sinnstiftend ist», erklärt Cornelius-Monroe Huber, Chief Nursing Officer und Mitglied der Geschäftsleitung KSB. Hier setzen die Aus- und Weiterbildungsverantwortlichen des KSBL an. VR-Simulationen sind nicht nur technisch spannend, sondern vermitteln auch emotional eindrückliche Erfahrungen. So fördert VR neben der fachlichen Kompetenz auch Soft Skills wie Teamfähigkeit, Empathie und Stressbewältigung.




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