TIERHEIM AN DER BIRS – TIERWOHL
Schutz von Hunden während der Fasnacht
12.02.2026
Forum
BiBo. Viele Menschen freuen sich auf die «fünfte Jahreszeit»: die Fasnachtssaison. Für Heimtiere bedeutet diese Zeit jedoch häufig Stress. Die Stiftung TBB Schweiz appelliert daher an Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer, Fasnachtsveranstaltungen ohne ihre Vierbeiner zu besuchen.
Während der eigentlichen Fasnacht kommt zur Lärmbelastung die Verletzungsgefahr durch Essensreste, Süssigkeiten auf dem Boden und Glasscherben unter dem Räppli-Meer hinzu. Zudem kann das dichte und laute Treiben dazu führen, dass Hunde sich eingeengt fühlen oder gar getreten werden und dann vor Schmerz oder aus Schreck zuschnappen oder beissen.
Für Menschen sind Fasnachtskostüme ein optisches Vergnügen. Hunde können aber die menschliche Mimik hinter Larven oder Verkleidungen nicht erkennen und empfinden diese häufig als Bedrohung.
Die Stiftung TBB Schweiz rät dringend davon ab, Hunde selbst zu verkleiden. Kostüme, die Rücken, Ohren oder Schwanz verdecken, behindern die Kommunikation mit Artgenossen und erhöhen das Risiko von Missverständnissen. Sie können ausserdem die Atmung erschweren, die Temperaturregulation stören oder Hautreizungen verursachen. Wenn Tiere versuchen, das Kostüm zu beknabbern, können sich zudem gefährliche Kleinteile lösen.
Empfehlungen für Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer
• Fasnachtsumzüge sind keine geeignete Aktivität für Hunde.
• Bieten Sie Ihrem Tier in dieser Zeit Ruhe in der gewohnten Umgebung.
• Läuft die Fasnacht direkt vor Ihrer Haustür, sollte der Hund nicht unbeaufsichtigt bleiben.
• Alternativ kann ein Spaziergang / Aufenthalt in ruhigeren Gebieten eine sichere und stressfreie Beschäftigung bieten.
