LESERBRIEF
Sparen?
27.11.2025
Oberwil
In den letzten Jahrzehnten ging es mit unserer Wirtschaft steil bergauf. Mit dem erwirtschafteten Kapital konnten wir uns eine vorbildliche Infrastruktur und ein gut ausgebautes soziales Netz leisten.
Unsere Verwaltung wurde und wird leider immer mehr aufgebläht. Verordnungen und Gesetzte werden erschaffen, die Verwaltung ist beschäftigen. Wer deckt diese Kosten? Die neuste Idee, das Defizit zu minimieren, konnte ich letzthin im BiBo lesen.
Sicher hat sich die Verwaltung ausgerechnet, wie viel Kapital es braucht, die jährliche Gebühr für die Parkkarte zu bewirtschaften. Hat die Gemeinde mit dem jetzigen Personalbestand die Kapazität, dies zu tun? Wenn ja, was hat dieser Angestellte bis jetzt gemacht? Oder muss da eine neue Stelle geschaffen werden?
Wir sollten uns Gedanken machen, mit welchen Rahmenbedingungen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern können und nicht wie wir mehr Geld durch Taxen einnehmen.
Die Rahmenbedingungen, für jene, die das Geld erwirtschaften, werden immer schwieriger. Die Betroffenen wiegen die Vor- und Nachteile ab und ziehen nach dem Abwägen weiter. Einmal in eine Abwärtsspirale gekommen, ist es sehr schwierig, dies zu korrigieren.
Ich bin überzeugt, dass das Sparpotenzial über die Streichung des Beitrages der Totengedenkfeier hinaus geht. Die Zukunft wird nicht besser, aber anders! Unsere Kinder sind uns dankbar, wenn wir ihnen nicht noch mehr Schulden vererben. Andreas Hofer, Oberwil
