GEMEINDEVERWALTUNG
Tigermücke in Oberwil: Mit einfachen Massnahmen eine weitere Ausbreitung verhindern
03.09.2026
Oberwil
Für die Vermehrung genügen der Asiatischen Tigermücke kleinste Wassermengen. Ihre Eier sind trockenresistent, überstehen den Winter und schlüpfen, sobald sie mit Wasser überdeckt werden. Deshalb sollten Wasseransammlungen rund ums Haus konsequent vermieden werden: Giesskannen umdrehen, Regentonnen mit einem feinmaschigen Netz abdecken, Planschbecken und Vogelbäder wöchentlich leeren. Natürliche Teiche und behandelte Pools sind unproblematisch.
Aus eigener Kraft breitet sich die Mücke kaum aus – sie fliegt nur kurze Strecken und legt selten mehr als 100 Meter pro Tag zurück. Weite Distanzen überwindet sie als «Schwarzfahrerin» in Autos, Bussen, Trams oder Lastwagen.
Da die Tigermücke in Oberwil bisher nur in einem begrenzten Gebiet nachgewiesen wurde, erhalten nur Bewohnerinnen und Bewohner der rot markierten Zonen Larvizid, das sie bei der Gemeindeverwaltung abholen können. Eine flächendeckende Anwendung ist nicht sinnvoll, da sie auch einheimische Mücken trifft – wichtige Nahrung für Schwalben und Mauersegler. Weitere Informationen unter oberwil.ch.
