PRIMARSCHULE BOTTMINGEN
Tuberkulosefall: Vor sorgliche medizinische Untersuchungen eingeleitet
24.09.2026
Bottmingen
Bei einer Lehrperson an der Primarschule Bottmingen wurde Tuberkulose festgestellt. Da sie mehrere Klassen unterrichtet und Kontakt zu mehr als 100 Schülerinnen und Schülern hatte, wurde vorsorglich eine Umgebungsuntersuchung angeordnet. Die betroffenen Kinder werden dazu medizinisch am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) abgeklärt. Die Schulleitung hat die betroffenen Eltern in Zusammenarbeit mit der Lungenliga und dem Kantonsärztlichen Dienst Basel-Landschaft informiert.
Die Untersuchung umfasst eine ärztliche Beurteilung und – falls medizinisch angezeigt – eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs. Die Eltern werden über die Ergebnisse direkt informiert.
Die Lehrperson befindet sich in medizinischer Behandlung und unterrichtet aktuell nicht mehr. Der Schulbetrieb kann wie gewohnt weitergeführt werden. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen, die keinen engen und regelmässigen Kontakt mit der betroffenen Lehrperson hatten, müssen nicht untersucht werden. Bei anhaltendem Husten oder länger anhaltendem Fieber wird empfohlen, die Kinderärztin oder den Kinderarzt resp. den Hausarzt zu kontaktieren.
Geringes Ansteckungsrisiko: Tuberkulose wird über die Raumluft übertragen. Eine Ansteckung setzt in der Regel einen längeren und engeren Kontakt mit einer an Tuberkulose erkrankten Person voraus. Da im Schulunterricht über längere Zeit Kontakte im gleichen Raum stattgefunden haben, werden die betroffenen Schülerinnen und Schüler vorsorglich untersucht. Tuberkulose ist heute gut behandelbar. Mit der Umgebungsuntersuchung sollen mögliche Ansteckungen frühzeitig erkannt und bei Bedarf weitere medizinische Massnahmen eingeleitet werden.
