LESERBRIEF
Volkserziehung
13.08.2026
Oberwil
Der Kaiser geht zum Papst. Sie treffen sich jede Woche für mehrere Stunden. Der Papst ist nervös und unruhig. Seine Schäfchen schlagen quer. «Reg dich nicht auf», sagt der Kaiser. «Es gibt nur zwei Dinge, die wir tun müssen. Du hältst sie dumm und ich arm.» Hi!
So unwahr ist das nicht. Nur eine gute und gesunde Erziehung könnte das ändern. Jedoch wo ist die?
Die meisten Jugendlichen werden von ihren Smartphones erzogen. Die Eltern arbeiten zu 220 %.
Wenn ich humanistischer Diktator meines Landes wäre, würde ich staatlich Kinder-Erziehungs-Kurse verordnen, die bei Nichtabsolvieren zu hohen Geldstrafen führen würden.
Einen schönen guten Restsommer wünscht Ihnen Jörg Schneider
