OFFENE KINDER- UND JUGENDARBEIT (OKJA)
Warum die OKJA gendert – Sprache, die alle mitdenkt

  01.10.2026 Therwil

Warum steht in den Texten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) Therwil ein Genderstern (*)? Wir möchten aufzeigen, weshalb wir inklusive und geschlechtergerechte Sprache verwenden.

Die OKJA ist ein Ort, an dem sich Kinder und Jugendliche respektiert fühlen sollen. Diese Haltung zeigt sich nicht nur im direkten Kontakt mit jungen Menschen und in der Gestaltung der Angebote und Räume, sondern auch in der Sprache. Sprache beeinflusst, wie Menschen und gesellschaftliche Vielfalt wahrgenommen werden. Mit der Verwendung des Gendersterns möchte die OKJA unterschiedliche Geschlechtsidentitäten sprachlich sichtbar machen und mitdenken. Der Genderstern (*) verbindet beispielsweise in «Mitarbeiter*innen» die weibliche und männliche Form und schafft gleichzeitig symbolisch Raum für Menschen, die sich nicht eindeutig einer dieser beiden Kategorien zuordnen. Bei Begriffen wie «Mädchen*» oder «Jungen*» macht das Sternchen deutlich, dass damit unterschiedliche Geschlechtsidentitäten und Lebensrealitäten mitgemeint sind. Eine Sprache, in der sich unterschiedliche Menschen wiederfinden können, kann ein Zeichen von Anerkennung, Respekt und Zugehörigkeit sein.
Alle jungen Menschen sollen sich angesprochen, respektiert und willkommen fühlen. Die Entscheidung für diese Schreibweise ist keine Aufforderung an andere, dieselbe Sprachform zu verwenden, sondern macht transparent, welche fachliche Haltung die OKJA Therwil in ihrer eigenen Kommunikation vertritt.


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