LESERBRIEFE
Weniger Feuerwerkslärm – zum Wohl von Mensch, Tier und Natur – Teil 2

  05.11.2026 Therwil

Leider haben nicht alle Schweizer Gemeinden das Glück, dass es bei ihnen ein Feuerwerksverbot gibt wie bei uns im fortschrittlichen Therwil! Vielerorts leiden die Menschen weiterhin unter der lauten Knallerei, und manche Gemeinden, wie unsere Nachbargemeinde Reinach, müssen zusätzlich den sogenannten Feuerwerkstourismus ertragen.

Leider können wir uns nicht immer auf Petrus verlassen, wie es in diesem Sommer der Fall war – geschweige denn darauf, dass unsere Anliegen in der Bundespolitik genügend Gehör finden. Die heutigen Aussagen und die in der Arena von Bundesrat Albert Rösti, zuständig für das Department Umwelt, haben bei mir den Eindruck hinterlassen, dass die Sorgen und Bedürfnisse der Bevölkerung, der Landwirtschaft sowie des Natur- und Tierschutzes überhaupt nicht berücksichtigt werden. Hier sieht man nur die Frankenscheine in den Augen leuchten.

Gerade die Belastungen für sensible und vulnerable Menschen, für Haus- und Wildtiere sowie für unsere Natur und Umwelt verdienen mehr Aufmerksamkeit. Es stellt sich die Frage, welchen Stellenwert diese Anliegen gegenüber wirtschaftlichen Interessen tatsächlich hat?!

Deshalb ist es wichtig, dass Sie am 29. November 2026 abstimmen!

Es geht um mehr als nur Feuerwerk. Es geht um unsere Lebensqualität, um ruhige Nächte, um Rücksichtnahme aufeinander und um den Schutz all jener, die unter dem Lärm und Abfall besonders leiden – darunter vulnerable Personen, Bauern, Haus- und Wildtiere sowie die Natur.

Setzen wir gemeinsam schweizweit ein Zeichen für mehr Rücksichtnahme, weniger Lärm und einen verantwortungsvolleren Umgang mit unserer Umwelt und legen ein «Ja» in die Urne.

Renate Madöry, Therwil




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